Festivaljournalismus auf großer Bühne
Beim ROCK’N’HEIM-Festival war Hockenheim-FM offiziell akkreditiert und berichtete direkt aus einem Umfeld, in dem vor allem etablierte große Medien vertreten waren.
SEIT 2011
Was 2011 als Internetradio aus der Rennstadt begann, entwickelte sich in den folgenden Jahren zu weit mehr: Radio, journalistische Berichterstattung, Interviews, Akkreditierungen, Eventfotografie und unmittelbare Nähe zu Veranstaltungen, Künstlern und Menschen.
2011
2011 entstand Hockenheim-FM.
Ein Internetradio aus Hockenheim, das von Anfang an mehr sein wollte als eine anonyme Musikschleife aus dem Internet.
Der Name, die Rennstadt, die Musik und die Verbindung zur Region gehörten von Beginn an zusammen.
Gleichzeitig begann eine Zusammenarbeit, die den weiteren Weg von Hockenheim-FM entscheidend mitprägen sollte.
halfen dabei, Hockenheim-FM technisch, gestalterisch und in seiner Außendarstellung weiterzuentwickeln. Vieles von dem, was der Sender in den folgenden Jahren wurde, entstand auch durch diese Verbindung.
Aus einer Radioidee entwickelte sich Schritt für Schritt ein eigenes Medium.
MEHR ALS EIN STREAM
Mit der Zeit beschränkte sich Hockenheim-FM längst nicht mehr nur auf das Radioprogramm.
Veranstaltungen wurden besucht, Künstler begleitet, Interviews geführt, Konzerte dokumentiert und eigene Berichte veröffentlicht.
Die Kamera wurde ebenso selbstverständlich Teil von Hockenheim-FM wie Mikrofon und Radiostream.
Damit entstand etwas, das für ein kleines Internetradio keineswegs selbstverständlich war: journalistische Arbeit mit Zugang zu Veranstaltungen, Künstlern und Produktionen, bei denen normalerweise große Medienhäuser das Bild bestimmten.
DORT, WO MAN UNS NICHT UNBEDINGT ERWARTET HÄTTE
Hockenheim-FM war kein großes Verlagshaus, kein überregionaler Fernsehsender und kein klassischer Medienkonzern. Trotzdem öffneten sich Türen, die für ein kleines Online-Radio keineswegs selbstverständlich waren.
Beim ROCK’N’HEIM-Festival war Hockenheim-FM offiziell akkreditiert und berichtete direkt aus einem Umfeld, in dem vor allem etablierte große Medien vertreten waren.
Auch beim Radio Regenbogen Award gehörte Hockenheim-FM zu den akkreditierten Medien. Für ein unabhängiges Online-Radio war dieser Zugang alles andere als selbstverständlich.
Auch bei Veranstaltungen der Böhsen Onkelz war Hockenheim-FM journalistisch vor Ort. Gerade bei Produktionen dieser Größenordnung waren Akkreditierungen stark begrenzt und große Medien normalerweise klar im Vorteil.
Hockenheim-FM berichtete nicht nur über Veranstaltungen aus zweiter Hand. Interviews, Fotografie und die unmittelbare Arbeit vor Ort wurden zu einem wesentlichen Teil der eigenen journalistischen Identität.
EIN BESONDERER MOMENT
Zu den Erinnerungen, die bis heute besonders geblieben sind, gehört der fotografische Einsatz bei den Ferrari Racing Days mit Sebastian Vettel.
Hockenheim-FM beziehungsweise die damit verbundene fotografische Arbeit erhielt dort einen Zugang, der über eine gewöhnliche Presseakkreditierung hinausging: als Exklusivfotograf von Sebastian Vettel in einem Bereich, zu dem andere Pressefotografen keinen Zugang erhielten.
Solche Momente waren nie selbstverständlich. Gerade deshalb gehören sie zur Geschichte von Hockenheim-FM – nicht als Trophäe, sondern als Erinnerung daran, wie weit ein unabhängiges regionales Medium kommen konnte.
EIN TEIL DER HFM-GESCHICHTE
StudioArea51.de und Dragmag.de begleiteten Hockenheim-FM über viele Jahre und prägten die Entwicklung des Projekts entscheidend mit.
Technik, Gestaltung, Ideen und gemeinsame Projekte wurden Teil der Identität von Hockenheim-FM.
Deshalb stehen beide Namen auch heute noch auf jeder Seite von Hockenheim-FM. Mein persönlicher Dank gilt an dieser Stelle Michael und Udo † 2026.
Was damals gemeinsam aufgebaut wurde, gehört bis heute zur Geschichte dieses Senders.
DIE GESCHICHTE GING WEITER
Als Hockenheim-FM später verstummte, verschwand nicht automatisch alles, was in den Jahren zuvor entstanden war.
Die journalistische Arbeit, Eventberichterstattung und Fotografie lebten weiter und fanden mit Event-Hunter eine neue Heimat.
Aus einem Teil von Hockenheim-FM entwickelte sich damit ein eigenständiges Projekt, das die Arbeit auf Veranstaltungen, bei Konzerten, Festivals und besonderen Produktionen fortführte.
Das Radio war verschwunden. Die Geschichte dahinter jedoch nicht.
2026
Nach Jahren ohne eigenen Sendebetrieb kehrt Hockenheim-FM zurück.
Aber nicht als Kopie des alten Senders.
Die Erfahrungen aus Radio, Eventberichterstattung, Fotografie, Künstlerkontakten und regionaler Medienarbeit fließen heute wieder an einem Ort zusammen.
Hockenheim-FM wird erneut Radio – und gleichzeitig Plattform für Musik, Künstler, Veranstaltungen, Berichte, Interviews und Fotografie.
Was früher über mehrere Projekte auseinandergewachsen ist, bekommt damit wieder ein gemeinsames Zuhause.
DAS TECHNISCHE FUNDAMENT
Auch technisch beginnt Hockenheim-FM nicht einfach wieder dort, wo früher Schluss war.
RadioCore ist keine gekaufte Standardsoftware und keine fertige Radio-Automation von der Stange.
Die Plattform wurde von mir für Hockenheim-FM von Grund auf aufgebaut und entwickelt. Hinter RadioCore steht kein externes Entwicklerteam, keine Agentur und keine fertige Komplettlösung. Jede Funktion entstand aus einer konkreten Anforderung des Sendebetriebs und wird direkt dort weiterentwickelt, wo Hockenheim-FM neue Möglichkeiten braucht.
Streaming, Playlistverwaltung, Musikverwaltung, automatisierte Werbeblöcke, Uploads, Artist-Verifizierung, Musikwünsche und weitere Abläufe werden direkt über RadioCore gesteuert.
RadioCore wächst damit nicht nach einem vorgegebenen Funktionskatalog. Die Plattform wächst mit dem Sender – Funktion für Funktion, immer dann, wenn Hockenheim-FM eine neue technische Möglichkeit benötigt.
DIE GESCHICHTE GEHT WEITER
Hockenheim-FM kommt nicht zurück, um frühere Jahre nachzuspielen. Der Sender kommt zurück, um auf ihnen aufzubauen – mit den Erfahrungen von damals, den Möglichkeiten von heute und den Ideen für morgen.